Mobile Klimaanlagen im Test – Die besten Geräte 2022 im Vergleich

Sommer, Palmen, Sonnenschein, was kann schöner sein? – heißt es in einem Lied einer bekannten deutschen Musikgruppe. Aber wie jede andere Jahreszeit hat auch der Sommer Vor- und Nachteile. Seine Schattenseiten zeigen sich vor allem dann, wenn die Sonne besonders intensiv scheint, und zwar wörtlich und im übertragenden Sinne.

Starke Hitze kann zu Benommenheit, Erbrechen, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwächegefühl, Schwindel, Übelkeit, Verdauungsproblemen und verschwommenem Sehen führen. In solchen Situationen können Klimaanlage Abhilfe schaffen. Eine solche kann man sich fest installieren lassen. Das ist jedoch häufig äußerst kostspielig. Preisgünstigere Alternative stellen diesbezüglich mobile Klimaanlagen dar. Diese werde auch als Klimageräte bezeichnet. Um ein passendes Modell zu finden, empfiehlt es sich jedoch vorab einen entsprechenden Klimagerät-Test zu studieren.

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Wie funktioniert eine mobile Klimaanlage?

Klimageräte sind mit einem Thermostat ausgestattet. Überschreitet die vom Thermostat gemessene Temperatur jene, welche am Gerät eingestellt wurde, setzt sich dieses automatisch in Gang. Durch einen Ventilator wird die warme Luft innerhalb des entsprechenden Raumes in die Klimaanlage gezogen. Darin befindet sich ein sogenanntes Kühlmittel. Dieses nimmt die Wärme der eingezogenen Luft auf, wodurch sich diese abkühlt und anschließend wieder freigesetzt wird.

Aufgrund der Tatsache, dass es die Wärme der Luft aufgenommen hat, verdampft das Kühlmittel. Innerhalb des Geräts wird es daraufhin in einen Kompressor geleitet. Dieser verdichtet das Gas, was zu einer weiteren Erhitzung führt, gleichzeitig aber auch dafür sorgt, dass es sich im nächsten Schritt möglichst schnell wieder verflüssigt. Dies geschieht durch Weiterleiten in einen Kondensator, welcher die Substanz durch Abkühlung wieder in den flüssigen Zustand überführt. Anschließend fließt das Kühlmittel zurück an seinen ursprünglichen Platz und der Vorgang kann von Neuem beginnen.

Aufgrund der wärmeintensiven Vorgänge in Kompressor und Kondensator entsteht jedoch ebenfalls heiße Luft, die mittels eines sogenannte Abluftschlauches nach draußen ins Freie geleitet wird.

Das diesem Vorgang zugrundeliegende Verfahren trägt den Namen Linde-Verfahren, da es 1895 durch den deutschen Ingenieur Carl von Linde (1842 – 1934) entwickelt wurde.

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Für wen eignet sich eine mobile Klimaanlage?

Wie bereits erläutert entsteht bei einem Klimagerät heiße Luft, welche es aus dem jeweiligen Raum, in dem sich das Gerät befindet, nach draußen zu leiten gilt. Für gewöhnlich geschieht dies mittels Abluftschlauch und geöffnetem Fenster. Problematisch ist hierbei jedoch, dass an heißen Tagen, während drinnen gerade das Klimagerät für eine Senkung der Raumtemperatur sorgt, von draußen die ganze Zeit warme Luft nachströmen kann. Mobile Klimaanlagen benötigen deshalb mehr Zeit, um für spürbare Kühlung zu sorgen und sind außerdem weniger effektiv als festinstallierte Modelle. Für eine sich über längere Zeiträume hinweg erstreckende Nutzung taugen sie daher nicht, eher wenn es darum geht, temporär für Abkühlung zu sorgen.

Klimageräte sollten deshalb eher als eine Art Ergänzung gesehen werden. Sie eignen sich für Menschen, die in Bezug auf den zu kühlenden Raum bereits über Rollläden, eine entsprechende Dämmung oder etwas Vergleichbares verfügen.

Ein weiterer Beweggrund kann sein, dass man wie sehr viele Menschen zur Miete wohnt. Für die Installation einer festen Klimaanlage ist erst die Zustimmung der Vermieterin oder des Vermieters erforderlich. Mobile Modelle erfordern dies nicht.

Die mobile Klimaanlage im Test – Welches Modell ist am besten?

Befindet sich ein Klimagerät im Test, gilt es verschiedene Eigenschaften zu ermitteln. Im Folgenden sollen die Merkmale der drei besten Modelle zunächst tabellarisch gegenübergestellt und anschließend im Detail erörtert werden.

  • Modell: Midea Comfee MPPHA-05CRN7 /Whirlpool PACW29COL /Suntec Wellness 14239 Transform 12000 Eco
  • Kühlleistung: 1,4 kW/ 2,8 kW/ 3,5 kW
  • Energieeffizienzklasse: A A A
  • Ausstattung:
    24-h-Timer,
    Luftfilter,
    Lüfter- und Entfeuchtungsfunktion/automatische Temperaturregelung,
    Luftfilter, Lüfterfunktion/24-h-Timer, Heizfunktion
  • Preis (ohne Gewähr): 188 EUR/ 519 EUR/ 699 EUR

Midea Comfee MPPHA-05CRN7

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Am besten eignet sich dieses Gerät für Räume mit einer Grundfläche von 20 bis 30 m2 und einer Deckenhöhe von etwa 2,5 m. Unter den Modellen, welche vor allem auf die Nutzung in kleineren Räumen ausgelegt sind, zählt dieses zu den preisgünstigsten.

Zu seinen Pluspunkten zählen insbesondere der 24-h-Timer, der Luftfilter und die Lüfter- und Entfeuchtungsfunktion. Durch Letzteres können innerhalb eines Tages 33,6 Liter Luft entfeuchtet werden, ein hoher Wert. Sein geringes Gewicht von gerade einmal 20 kg ermöglicht zudem eine bequeme Handhabung.

Als Kühlmittel kommt das zu den Kohlenwasserstoffen zählende Gas Propan zum Einsatz.

Einen Minuspunkt stellt die Lautstärke von 63 Dezibel dar. All jene, welche das Gerät in ihrem Schlafzimmer einsetzen möchten, sollten dies deshalb vor dem Zubettgehen tun.

>> Hier finden Sie mehr Comfee Klimageräte im Test und Vergleich.

Whirlpool PACW29COL

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Am besten eignet sich dieses Gerät für Räume mit einer Grundfläche von 30 bis 50 m2 und einer Deckenhöhe von etwa 2,5 m.

Als besonders positiv ist hierbei die Ausstattung hervorzuheben, welche aus einer automatischen Temperaturregelung, einem Luftfilter und einer Lüfterfunktion besteht.

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Zu den negativen Eigenschaften dieses Klimagerätes zählt sein hohes Gewicht von 34 kg, welches ihm ein hohes Maß an Unbeweglichkeit verleiht. Überdies beträgt die Lautstärke 64 Dezibel, was den Einsatz im Schlafzimmer nur bedingt möglich macht.

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Am besten eignet sich dieses Gerät für Räume mit einer Grundfläche von rund 50 m2 und einer Deckenhöhe von etwa 2,5 m.

Ein besonderer Pluspunkt dieses Modells stellt seine Ausstattung dar. Hierzu zählt einerseits ein 24-h-Timer, andererseits jedoch auch eine Heizfunktion. Man kann mit diesem Klimagerät folglich die Temperatur nicht nur senken, sondern auch steigern.

Im Vergleich zu ähnlichen Modellen weist dieses mit 29,5 kg ein eher niedriges Gewicht auf.

Der Minuspunkt ist die Lautstärke von 65 Dezibel, da sie Nutzerinnen und Nutzer möglicherweise beim Schlafen stört.

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Wie viel sollte man für ein Klimagerät investieren?

Befindet sich eine mobile Klimaanlage im Test, muss selbstverständlich auch ihr Preis ausreichend analysiert werden. Dieser wird im Wesentlichen dadurch bestimmt, wie groß der Umfang an Funktionen des jeweiligen Modells ist. Potenzielle Käuferinnen und Käufer sollten sich deshalb vorab genau überlegen, was sie diesbezüglich unbedingt haben möchten und was eigentlich verzichtbar ist.

Einen entscheidenden Faktor für den Preis einer mobilen Klimaanlage stellt die Größe des zu kühlenden Raumes dar, für welchen sie konzipiert wurde. Je größer dieser ist, desto höher die Kühlleistung und gleichzeitig auch die Kosten. Plant man das Gerät lediglich innerhalb eines kleinen Zimmers zu nutzen, macht es folglich keinerlei Sinn sich eines zu kaufen, das für große Zimmer vorgesehen und folglich auch deutlich teurer ist. Modelle für Räume mit einer Größe von 20 m2 bilden normalerweise die Untergrenze in Bezug auf das beschriebene Preis-Leistungsverhältnis. Hinsichtlich solcher, die angeblich für noch kleinere Zimmer konzipiert wurden, sollte man deshalb Vorsicht walten lassen.

Hinzu können jedoch auch noch diverse versteckte Kosten kommen. Ein Luftfilter bildet beispielsweise bei vielen Klimageräten einen Teil der Ausstattung. Für gewöhnlich wird der Preis hierdurch nicht sonderlich in die Höhe getrieben. Dies kann jedoch geschehen, wenn die Wechselfilter für den entsprechenden Filter besonders teuer sind.

Was gibt es beim Aufstellen eines Klimagerätes zu beachten?

Ein großer Vorteil, welcher allen mobilen Klimaanlagen innewohnt, ist, dass sie im Vergleich zu fest installierten Modellen sehr flexibel einsetzbar sind. Allerdings gibt es hierbei verschiedene Faktoren zu beachten. Viele Menschen neigen unwillkürlich dazu das entsprechende Gerät an einem Ort zu platzieren, wo es möglichst wenig auffällt. Solche Plätze können jedoch ungeeignet sein.

Das Einzige, was die Mobilität eines Klimagerätes in höherem Maße einschränkt, ist der Abluftschlauch. Über wird anfallende Wärme aus dem entsprechenden Zimmer nach draußen ins Freie geleitet.

Folglich muss er bis zu einem Fenster oder einer ähnlichen Öffnung reichen. Den Schlauch künstlich zu verlängern, empfiehlt es nur bedingt. Diesbezüglich sollte man sich nach den Herstellerangaben richten. Allgemein gilt jedoch, dass das System umso effizienter funktionieren kann, desto kürzer der Abluftschlauch ist.

Hinsichtlich des Stromkabels kann bei Bedarf völlig bedenkenlos ein Verlängerungskabel zum Einsatz kommen.

Die sogenannte Ausblasseite sollte immer in Richtung des jeweiligen Raumes zeigen. Andernfalls würde die Effizienz des Gerätes vermindert werden.

Eine mobile Klimaanlage darf nicht zu nah an einer Wand stehen. Diesbezüglich sollten immer etwa 30 cm Abstand gewahrt werden. Andernfalls ist keine optimale Luftzirkulation mehr möglich.

Klimageräte verfügen über sogenannte Lamellen. Diese dienen dazu die Strömung der Luft zu optimieren. Vor Inbetriebnahme des Gerätes sollte jedoch darauf geachtet, dass der Ansaugfilter korrekt angebracht ist. Ohne diesen kommt es schnell zu einer Verschmutzung der Lamellen.

Während der Nutzung sollte, dafür Sorge getragen werden, dass möglichst wenig warme Luft in das zu kühlende Zimmer nachströmen kann. Folglich empfiehlt es sich alle Türen und Fenster zu schließen. Eine Ausnahme bildet hierbei jenes Fenster, das für den Abluftschlauch benutzt wird. Aber auch diesbezüglich ist es ratsam darauf zu achten, dass der Spalt, welcher entsteht, möglichst klein ist.

Räume, die einem besonders hohen Maß an Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, lassen sich auch besonders schwer kühlen. Mit der Zeit geht dies auch zu Lasten der Funktionalität und Lebensdauer der Klimaanlage. In solchen Fällen empfiehlt es sich das Zimmer entweder während der Nutzung abzudunkeln oder diese in die Nacht zu verlegen.

Auch besonders feuchte Räume eigenen sich nur bedingt, um mittels mobiler Klimaanlage gekühlt zu werden. Hierbei muss der Wassertank des Gerätes häufiger geleert werden.

Welche Betriebskosten sind bei einer mobilen Klimaanlage zu erwarten?

Zusätzlich zum Anschaffungspreis können pro Jahr noch über 100 Euro Betriebskosten anfallen. Um hinsichtlich dieses Faktors bereits im Vorfeld Gewissheit zu erlangen, ist es ratsam sich mit dem Thema Energieeffizienzklasse vertraut zu machen. In eine solche wird jedes Gerät standartmäßig eingeteilt. In Bezug auf Klimageräte existieren sieben verschieden Klassen. Diese heißen A+++, A++, A+, A, B, C und D, wobei A+++ die günstigste und D folglich die ungünstigste darstellt. Allerdings findet sich nur selten ein Klimagerät, das in eine höhere Klasse als A eingeteilt wurde.

Im Vergleich zu anderen Klimaanlagen sollte man sich daher bei mobilen Modellen grundsätzlich auf höhere Betriebskosten einstellen. Bei einem Klimagerät der Klasse A, das für Räume mit einer Größe von 25 m2 konzipiert wurde, 2,5 kW Kühlleistung erbringt und zirka 500 Stunden pro Jahr in Betrieb ist, fallen für diesen Zeitraum etwa 120 Euro an zusätzlichen Kosten an.

Fazit

Die Auswahl an Klimageräten ist enorm. Entsprechend groß gestaltet sich auch die Preisspanne. Und weil diese hauptsächlich durch den Leistungsumfang bestimmt wird, sollte jede potenzielle Kundin und jeder potenzielle Kunde vorab genau überlegen, welche Ansprüche sie oder er an ein entsprechendes Gerät hat.

Es existiert darüber hinaus jedoch auch ein grundsätzlicher Aspekt: Mobile Klimaanlagen eigenen sich am besten für den gelegentlichen Gebrauch. Für all jene, die in besonders heißen Sommern unter körperlichen Beschwerden zu leiden haben, empfiehlt es sich durchaus einmal über die Anschaffung eines entsprechenden Gerätes nachzudenken. Weil nicht in jedem Sommer mit Extremtemperaturen zu rechnen ist, lohnt es sich für solche Personen kaum eine feste Klimaanlage anzuschaffen, für solche, die einen ständigen Bedarf nach Raumkühlung haben, hingegen schon.

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